25.04.2016

Geld verdienen durch Stromsparen

Hannover. Die EDUR-Pumpenfabrik aus Kiel setzt bei der Hannover Messe voll und ganz auf Energieeffizienz und das Thema „Industrie 4.0“. Die intelligente Pumpe mit Sensorik und Aktorik sowie digitalisierte und vernetzte Produktionsprozesse  sind die Herausforderungen der Zukunft. 

 Noch immer sind Pumpen aller Art mit einem Viertel am Gesamtstromverbrauch in der Europäischen Union beteiligt. Zuviel, wie der Spezialhersteller von Industriepumpen für den Anlagen- und Maschinenbau meint. In Hannover präsentieren die Norddeutschen daher ein Schnittmodell ihrer erfolgreichen Mehrphasenpumpe und wollen mit Zahlen, Daten und Fakten die Stromfresser identifizieren und clevere Gegenmaßnahmen aufzeigen. Energiesparen als Geschäftsmodell.
In vielen Betrieben sind die enormen Einsparpotentiale unbekannt, weil niemand das Augenmerk auf die Komponente Pumpe legt. Allein die optimale Regelung der Pumpenleistung bringt 20 Prozent Stromersparnis, weitere zehn Prozent kommen durch eine angepasste, also kleinere Auslegung der Anlagen, dazu. Die Prinzipien für energieeffiziente Pumpen: Hochautomatisierte Anlagen bedingen variable Drücke und Fördermengen, die Komponenten müssen also an den jeweils unterschiedlichen Bedarf durch automatische Regelungen angepasst werden. Dabei muss das Gesamtsystem mit all seinen Komponenten wie Motor, Antrieb, Leitungen, Regel- und Drosselventilen und Pumpen ins Visier genommen werden. EDUR berichtet von Anwendungen, bei denen 100.000 Euro und mehr im Jahr eingespart werden.
In der Praxis sind viele Pumpen zu großzügig ausgelegt, weil Konstrukteure mit überdimensionierten Sicherheitszuschlägen arbeiten. Das führt im schlimmsten Fall dazu, dass diese Module außerhalb der Kennlinie arbeiten. Über Drosselventile oder Bypassleitungen erfolgt dann die Leistungsanpassung, was weitere hohe Energieverluste mit sich bringt.
Die Pumpenhersteller haben wirkungsvolle Maßnahmen wie den Gebrauch von Frequenzumformern, mit denen die Drehzahl bedarfsgerecht geregelt wird, im Angebot. Natürlich sollte die Größe und Leistung der Pumpe dem Zweck angepasst sein.
„Indem man die Prozesse verändert, lässt sich noch viel mehr Energie sparen“, erklärt EDUR-Geschäftschäftsführer Dr. Jürgen Holdhof. Mit ihrer Mehrphasenpumpe für die Wasser- und Abwasseraufbereitung haben die Kieler eine Pumpe entwickelt, die bis zu 70 Prozent weniger Energie verbraucht als konventionelle Geräte. Beim Einsatz in der Flotation sind die bei der bei diesem Verfahren zur Abwasserreinigung bisher verwendeten Komponenten wie Kompressoren und Druckkessel überflüssig. Das führt zu weiteren Ersparnissen bei den Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten. 
In Hannover präsentiert der Pumpenhersteller aus Kiel das EDUR-Prinzip: Individuelle und bedarfsgerecht ausgelegte Pumpen für die unterschiedlichsten Zwecke mit dem Mehr an Förderung, Leistung, Effizienz, Kompetenz , Standzeit und Qualität.
EDUR-Pumpenfabrik in Kiel / Halle 15 Gemeinschaftsstand PumpeDE: G.43.11





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