Pumpentechnologie für den interessierten Leser.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A

Anlagen-(NPSHA-)Kennlinie

Die Abhängigkeit der (NPSHA) vom Förderstrom bei bestimmten Arbeitsbedingungen von Drehzahl und Fördergut.


Antrieb

Die Energiequelle für die Antriebsleistung einer Pumpe.


Antriebs-Auslegungs-Abgabeleistung

Die größte Dauer-Abgabeleistung des Antriebs, die für festgelegte Bedingungen zulässig ist.
Zeichen: Pmot u r
Einheit: W, kW


Arbeitsbedingungen

Alle Parameter (z.B. Arbeitstemperatur, Arbeitsdruck), die sich aus einem bestimmten Anwendungsfall und der Art des Förderguts ergeben. Diese Parameter beeinflussen die Pumpenkonstruktion und die Werkstoffauswahl.


Arbeitspunkt

Der Punkt, in dem eine Pumpe in einer Installation arbeitet. Er wird bestimmt durch den Schnittpunkt der Pumpen-H(Q)-Kurve und der Anlagen-HA(Q)-Kurve.


Atmosphärischer Druck

Der mittlere absolute Druck der Atmosphäre, gemessen am Installationsplatz der Pumpe.
Zeichen: pamb
Einheit: bar, Pa


Ausgleichsförderstrom

Der Förderstrom, der zur Betätigung der Ausgleichseinrichtung abgeführt wird.
Zeichen: QB


Auslegung

Festgelegte Kennwerte, die gewählt wurden, um sicherzustellen, dass die Arbeitskennwerte durch die Pumpe nach deren Installation erfüllt werden.


Auslegungsaustrittsdruck

Der Austrittsdruck der Pumpe im Garantiepunkt bei Auslegungsförderstrom, Auslegungsdrehzahl, Auslegungseintrittsdruck und Dichte.
Zeichen: p2r
Einheit: bar, Pa



Auslegungsbedingungen

Bedingungen (Antriebe ausgenommen), die unter Berücksichtigung erforderlicher Zuschläge den Garantiepunkt festlegen, der notwendig ist, um alle festgelegten Arbeitsbedingungen zu erfüllen.


Auslegungsdifferenzdruck

Der Differenzdruck für die Arbeitsbedingungen im Garantiepunkt.
Zeichen: p(1-2)r
Einheit: bar, Pa


Auslegungsdrehzahl

Die erforderlichen Umdrehungen je Zeiteinheit, um die Auslegungsbedingungen zu erfüllen.
Zeichen: nr
Einheit: min-1, s-1


Auslegungseintrittsdruck

Der Eintrittsdruck bei den Arbeitsbedingungen im Garantiepunkt.
Zeichen: p1r
Einheit: bar, Pa


Auslegungsförderstrom

Der Förderstrom im Garantiepunkt unter Berücksichtigung jeglicher erforderlicher Zuschläge.
Zeichen: Qr


Austritts-Förderstrom

Der Förderstrom, der durch den Austrittsquerschnitt der Pumpe in die Austrittsseite der Anlage fließt.
Zeichen: Q2


Austrittsquerschnitt der Pumpe

Der freie Querschnitt der Austrittsöffnung im Austrittsstutzen der Pumpe.
Zeichen: A2
Einheit: m2


Axiale Teilung

Gehäuseteilung parallel zur Wellenmitte.



B

Basis-Konstruktionsdruck

Der Druck, der sich aus der zulässigen Beanspruchung des für die drucktragenden Bauteile verwendeten Werkstoffes bei 20 ° C ableitet.
Zeichen: pN


Baugruppe

Ein Zusammenbau von Teilen, um eine spezifisch erkennbare Funktion, unabhängig oder in Kombination mit anderen Teilen bzw. Baugruppen zu erfüllen.


Bedingungen

Alle Parameter (z.B. Temperaturen, Drücke), die durch die Anwendung und das Fördergut bestimmt werden und die die Funktion und das Betriebsverhalten des Systems beeinflussen.


Bestförderhöhe

Die Förderhöhe einer Pumpe im Punkt besten Wirkungsgrades.
Zeichen: Hopt
Einheit: m


Bestförderstrom

Förderstrom im Punkt besten Wirkungsgrades.
Zeichen: Qopt


Bestwirkungsgrad

Der größte Wert des Pumpenwirkungsgrads bei einer bestimmten Pumpendrehzahl und einem bestimmten Fördergut. In einigen Fällen wird ηmax auch ηopt oder ηBEP genannt.
Zeichen: ηmax



Betrieb

Die Bedingungen in dem Moment, in dem ein Ereignis festgestellt oder eine Größe gemessen wird.


Blockpumpe

Eine gekoppelte Anordnung, bei welcher der Motor mit dem Flanschadapter direkt an das Gehäuse oder den Körper der Pumpe angeschlossen ist, die eine Einwelle oder starr gekoppelte Welle zulässt.

C

D

Dampfdruck des Förderguts

Der absolute Druck, bei dem die Flüssigkeit entsprechend ihrer Temperatur verdampft.
Zeichen: pv
Einheit: bar, Pa


Dichte

Masse je Volumeneinheit bei einer bestimmten Temperatur.
Zeichen: ρ
Einheit: kg/m3


Dichtungsspülung (Zirkulation)

Die Rückführung von Fördergut aus einem Bereich höheren Druckes in den Wellendichtungsraum. Sie kann durch eine außenliegende Rohrleitung oder einen internen Kanal erfolgen und dient zur Abführung der an der Wellendichtung entstehenden Wärme oder zur Aufrechterhaltung eines Überdruckes im Wellendichtungsraum oder zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Dichtung. In einigen Fällen kann es wünschenswert sein, die Zirkulationsflüssigkeit zu einem Bereich niedrigen Druckes (z.B. zum Pumpeneintritt) zurückzuführen.



Differenzdruck

Der Gewinn der Förderhöhe zwischen Pumpeneintritt und Pumpenaustritt, ausgedrückt in Druckeinheiten.
Zeichen: p1-2
Einheit: bar, Pa


Doppelströmig

Laufrad mit doppelter Eintrittsströmungsrichtung.


Drehrichtung Gegenuhrzeigersinn

Die Drehrichtung, in der sich die Welle im Gegenuhrzeigersinn dreht, gesehen vom Antrieb auf die Welle.
Zeichen: cc
Einheit: -


Drehrichtung Uhrzeigersinn

Die Drehrichtung, in der sich die Welle im Uhrzeigersinn dreht, gesehen vom Antrieb auf die Welle.
Zeichen: c
Einheit: -


Drehzahl

Die Anzahl der Umdrehungen je Zeiteinheit von Welle, Kupplung oder Laufrad.
Zeichen: n
Einheit: min-1, s-1



Drosselbuchse einer Gleitringdichtung

Eine Buchse mit engem Spiel um die Welle (oder Wellenschutzhülse) im äußeren Ende einer Gleitringdichtung, um die Leckage bei Gleitringdichtungsversagen zu reduzieren.


Druck

Auf die Fläche des beobachteten Punktes x bezogene Kraft.
Zeichen: px
Einheit: bar, Pa


Druck-Temperaturgrenze

Druck-Temperaturgrenze für ein Bauteil vorgegebener Konstruktion und Werkstoffausführung.


Druckgehäuse

Eine Gesamtheit aller stationären, drucktragenden Bauteile einer Einheit einschließlich aller Stutzen und anderer eingebauter Teile, aber ausschließlich der stationären und umlaufenden bzw. oszillierenden Teile von Wellen-/Stangendichtungen.


Druckhöhe

Die an einem Druckmessgerät angezeigte Energiehöhe eines betrachteten Punktes, gekennzeichnet durch einen Index.
Zeichen: HMx


Dynamische Viskosität

Verhältnis der Schubspannung zur Schubgeschwindigkeit, die in einer Flüssigkeit bezogen auf eine ebene Schubbewegung wirkt.
Zeichen: η
Einheit: N x s/m2, mPas, cP



E

Edelstahl-Bloc

Typen CB und BC sind universelle Kreiselpumpen in Edelstahl für den Einsatz in Lebensmittelindustrie, Wasserversorgung, Kühl- und Kältetechnik, Klimatechnik, Filtration, Schiffbau, Apparatebau, Energietechnik und allgemeinem Maschinenbau. Breites Einsatzgebiet für einfache Anforderungen und reine oder leicht verunreinigte Flüssigkeiten.


Einspritzspülung

Das Einleiten einer geeigneten (sauberen, mit dem Fördergut verträglichen usw.) Flüssigkeit von einer Fremdquelle in den Wellendichtungsraum und von dort in das Fördergut.


Einströmig

Laufrad mit einer Eintrittsströmungsrichtung.


Einstufig

Eine Pumpe mit einem Laufrad.


Eintritts-Förderstrom

Der Förderstrom, der von der Eintrittseite der Anlage durch den Eintrittsquerschnitt der Pumpe fließt.
Zeichen: Q1


Eintrittsquerschnitt der Pumpe

Der freie Querschnitt der Eintrittsöffnung im Eintrittsstutzen der Pumpe.
Zeichen: A1
Einheit: m2


Energiehöhe

Auf die Masse bezogene Energie der Förderflüssigkeit, dividiert durch die Fallbeschleunigung. Die Energiehöhe kann auch aufgefasst werden als die Höhe einer ruhenden Flüssigkeitssäule, die unter der Wirkung der Schwerkraft auf ihre untere Bezugsfläche einen Druck ausübt.
Zeichen: H
Einheit: m



F

Feststoffgehalt

Das Verhältnis von Feststoffen, entweder als Verunreinigung oder als eine vorsätzlich nutzbare Beladung oder Suspension, in dem Fördergut.
Zeichen: -
Einheit: Gew.-%


Flüssigkeitspumpe

Eine Maschine zur Förderung von Flüssigkeiten von einem niedrigen auf ein höheres Energieniveau, z.B.:
- durch Einwirkung einer Druckkraft auf das Fördergut,
- durch Übertragung mechanischer Arbeit auf das Fördergut,
- durch Impulsaustausch,
- durch Stoßwirkung einer in ihrer Bewegung gehemmten Flüssigkeitssäule,
- durch Ausnutzung der Zähigkeit des Fördergutes,
- durch die Wirkung eines Magnetfeldes auf das Fördergut.


Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen

Typen GS und ZB sind universelle Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen in kompakter Bloc-Bauweise zur ölfreien Förderung von trockenen und feuchten Gasen im Grobvakuum.
Typische Einsatzgebiete sind die Evakuierung von Saugleitungen großer normalsaugender Pumpen, Absaugvorrichtungen, Grundwasserhaltung, Extrusions- und Nachfolgeprozesse, Kopfentgasung und allgemeine Betriebs- und Verfahrenstechnik.


Freistrom-Bloc

Typen FUB und CBF
sind Freistrompumpen in kompakter Bloc-Bauform für die Förderung von Flüssigkeiten, die mit Feststoffen belastet sind, oder von Suspensionen. Typische Fördermedien sind Abwässer, mit Spänen durchsetzte Kühlschmiermittel und Schleiföle sowie Waschlaugen, Kalkmilch aber auch Produkte, die in Flüssigkeiten schonend transportiert werden.
Haupteinsatz in Abwasseranlagen, Aufbereitungssystemen, Recyclingprozessen, Waschanlagen, Filtern, Umwelt- und Betriebstechnik. Universelle, kavitationsunempfindliche Pumpenbauart.



Fördergut

Die Flüssigkeit oder das Fluid, die/das von der Pumpe bei festgelegten Arbeitsbedingungen gefördert wird.


Fördergut-Schmierung

Eine Anordnung, in der die Lager in das Fördergut getaucht und durch dieses geschmiert werden.


Förderhöhe des Pumpenaggregates

Die Differenz der Gesamtenergiehöhe an der Austrittsseite des Pumpenaggregates zur Gesamtenergiehöhe an der Eintrittsseite des Pumpenaggregates.
Zeichen: Htgr1-2
Einheit: m


Förderstrom

Der dem Massenstrom entsprechende Volumenstrom, definiert durch die Gleichung Q = q/ ρ.
Zeichen: Q
Einheit: m3/s, m3/h, l/s, l/h

G

Garantiepunkt

Die unter festgelegten Bedingungen zu erreichenden Arbeitskenngrößen der Pumpe, die der Lieferer garantiert. Der Garantiepunkt kann definiert sein als:
- Förderhöhe bei einem festgelegten Förderstrom,
- Förderstrom bei einer festgelegten Förderhöhe,
- Pumpen- oder Motor-Leistungsbedarf,
- Pumpen- oder Aggregatwirkungsgrad,
- (NPHSR),
- andere Punkte auf der Pumpen-Förderhöhenkennlinie H(Q).


Gasgehalt

Das Verhältnis von gasförmigen Substanzen, entweder als Verunreinigung oder als Dampf des Hauptbestandteils der Flüssigkeit, in dem Fördergut.
Zeichen: -
Einheit: Gew.-%, Vol.-%



Gesamtenergiehöhe

Die Energiehöhe in einem betrachteten Punkt, die der Summe aus geodätischer Höhe, Druckhöhe und Geschwindigkeitshöhe entspricht.
Zeichen: Htx


Gesamtwirkungsgrad (des Pumpenaggregats)

Das Verhältnis der Förderleistung Pu zu der vom Antrieb aufgenommenen Leistung Pmot.
ηgr = Pu / Pmot
Zeichen: ηgr
Einheit: -


Geschwindigkeitshöhe

Die der kinetischen Energie im Fluid entsprechende Energiehöhe eines betrachteten Punktes, gekennzeichnet durch einen Index.



H

Hilfsanschlüsse

Anschlüsse, vorgesehen für Spülung, Bypass, Druckausgleich oder ähnliche Zwecke.


Hydraulischer Wirkungsgrad

Das Verhältnis der Förderleistung zu dem um die mechanischen Leistungsverluste, Radseitenreibungsverluste und Spaltverluste verminderten Leistungsbedarf der Pumpe.
Zeichen: ηh
Einheit: -


Hydrostatischer Prüfdruck

Der Überdruck, dem ein Teil, Bauteil oder die Pumpe zur Prüfung der Festigkeit oder Dichtheit unterzogen wird.
Zeichen: ptest
Einheit: bar, Pa



I

Industrie-Bloc

Typen NUB und NUBF
sind universelle einstufige Umwälzpumpen in kompakter Bloc-Bauform für Einsatz in Wasserversorgung, Kühl- und Kältetechnik, Klimatechnik, Filtration, Schiffbau, Apparatebau, Energietechnik, Kunststoffverarbeitung und allgemeinem Maschinenbau. Breites Typenspektrum in vielen Ausführungs- und Werkstoffvarianten für reine oder leicht verunreinigte Flüssigkeiten. Bewährter Pumpentyp für wirtschaftlichen, zuverlässigen und langlebigen Einsatz.


Inline-Bloc

Typ LUB
sind universelle einstufige Umwälzpumpen in Inline-Bauform für Wasserversorgung, Haus- und Gebäudetechnik, Schiffbau, Kältetechnik sowie Anlagen- und Apparatebau. Platzsparende Alternative zu normalen Bloc-Pumpen.
Für reine oder leicht verunreinigte Flüssigkeiten.


Innerer Wirkungsgrad

Das Verhältnis der Förderleistung zu dem um die mechanischen Leistungsverluste verminderten Leistungsbedarf P der Pumpe.
Zeichen: ηint
Einheit: -


Instabile Pumpen-H(Q)-Kurve

Eine Pumpen-H(Q)-Kurve, bei der die maximale Förderhöhe (Scheitelpunkt) bei einem von Null verschiedenen Förderstrom liegt, oder die Förderhöhe mit zunehmendem Förderstrom nicht stets abfällt.


Installation

Die Anordnung von Rohrleitungen, Unterstützungen, Fundamenten, Regelungen, Antrieben usw., mit denen die Pumpe oder das Pumpenaggregat verbunden ist, um den Betrieb sicherzustellen, für den sie/es eingesetzt wird.



J

K

Kennlinienpunkt

Die Sollwerte von Pumpenförderhöhe und Förderstrom, für den eine Pumpe konstruiert oder ausgewählt wird.


Kinematische Viskosität

Verhältnis der dynamischen Viskosität zur Dichte des Fördergutes.
Zeichen: ν
Einheit: m2/s, mm2/s, cSt


Korrosionszuschlag

Derjenige Teil der Wanddicke fördergutberührter drucktragender Bauteile, um den die zur Aufnahme der schwersten Arbeitsbedingungen erforderliche Wanddicke überschritten wird.


Kreiselpumpe

Eine Pumpe, die mechanische Energie mittels rotierenden Laufrads auf die Flüssigkeit überträgt, um Geschwindigkeit und Druck zu gewinnen.


Kupplung

Das mechanische Verbindungsglied, durch das Energie vom Antrieb zur Pumpe übertragen wird.


Kupplungs-Betriebsfaktor

Ein Faktor, mit dem das Nenndrehmoment der Antriebsmaschine zu multiplizieren ist, um ein fiktives Drehmoment zu erhalten, welches die zyklischen Schwankungen des Drehmomentes von Pumpe und / oder Antrieb berücksichtigt und daher eine zufriedenstellende Lebensdauer der Kupplung sichert.



L

Laufräder, offen

Offene Laufräder werden von EDUR seit mehr als 80 Jahren erfolgreich eingesetzt.
Das Laufrad stellt sich hydraulisch mit einem definierten Spiel zwischen den Gehäusewandungen ein. Daher darf das Laufrad axial nicht auf der Welle fixiert werden.
Das offene Laufrad arbeitet völlig achsschubfrei.
Druckunterschiede von Saug- und Druckseite können nicht auftreten, da keine Deckscheiben vorhanden sind. Im Nabenbereich sind Ausgleichsbohrungen vorhanden, die auch hier Achsschub verhindern.


Leckstrom

Der Förderstrom, der aus den Wellendichtungen nach außen gelangt.
Zeichen: QL


Leistungsaufnahme des Antriebs

Die aufgenommene Leistung des Pumpenantriebs. Es ist auch allgemein üblich, P1 statt Pmot zu verwenden. In diesen Fällen bezieht sich der Index 1 auf die elektrische Aufnahme des Motors und nicht auf den Eintritt der Pumpe.
Zeichen: Pmot
Einheit: W, kW



M

Massenstrom

Der Massenstrom, der aus dem Austrittsquerschnitt der Pumpe in die Druckleitung in einer vorgegebenen Zeit gefördert wird. Verluste, die in der Pumpe selbst entstehen können, z.B.

a) Massenstrom zur hydraulischen Entlastung des Axialschubs,
b) Kühlflüssigkeitsstrom für die Kühlung der Pumpenlager,
c) Sperrflüssigkeitsstrom für die Sperrung der Stopfbuchse,
d) Leckströme aus Formstücken, innere Leckströme usw.

werden im Massenstrom nicht berücksichtigt. Größen, die für andere Zwecke verwendet werden, wie etwa:

e) Kühlung der Motorlager,
f) Kühlung eines Getriebes (Lager, Ölkühler), usw.

werden in den Massenstrom eingerechnet, wenn sie von einem Punkt vor dem Durchflussmessbereich entnommen werden. Ob und wie diese Ströme berücksichtigt werden, hängt von ihrem Entnahmepunkt und der Abhängigkeit des Durchflussmessabschnitts ab.
Zeichen: q
Einheit: kg/h, kg/s, t/h


Maximal zulässige Dauerdrehzahl

Die höchste Drehzahl, bei welcher der Hersteller kontinuierlichen Betrieb zulässt.
Zeichen: nmax all
Einheit: min-1, s-1


Maximal zulässige Temperatur

Höchste zulässige Dauertemperatur, für welche die Ausrüstung geeignet ist, für die Verwendung für das festgelegte Arbeitsfördergut bei festgelegtem Arbeitsdruck.
Zeichen: tmax all
Einheit: ° C



Maximal zulässiger Betriebsdruck

Der Druck, der für ein Bauteil auf Grund des verwendeten Werkstoffes und der Berechnungsregeln bei der festgelegten Arbeitstemperatur zulässig ist.
Zeichen: pall w
Einheit: bar, Pa


Maximal zulässiger Eintrittsdruck

Der höchste Wert des Eintrittsdruckes für die Funktionseignung der Pumpe oder des Pumpenteils auf Grundlage der verwendeten Werkstoffe.
Zeichen: pmax all
Einheit: bar, Pa


Maximal zulässiger Förderstrom

Der größte Volumenstrom, den die Pumpe kontinuierlich, ohne internen Schaden zu nehmen, erbringen kann, wenn sie bei Auslegungsdrehzahl und mit dem Fördergut arbeitet, für die sie geliefert wurde.
Zeichen: Qmax all


Maximal zulässiger Gehäuse-Betriebsdruck

Der höchste Austrittsdruck bei der festgelegten Arbeitstemperatur, bis zu dem das Pumpengehäuse verwendet werden kann. Dieser Druck sollte gleich oder größer sein als der maximale Austrittsdruck.
Zeichen: pall w C
Einheit: bar, Pa



Maximale Förderhöhe

Die höchste Förderhöhe einer Pumpe bei irgendeinem Förderstrom. Hmax wird gleich H0 oder Hsch sein, abhängig von der Pumpenkennlinie H(Q).
Zeichen: Hmax
Einheit: m


Maximaler Austrittsdruck

Die Summe aus dem maximalen Eintrittsdruck plus dem vom eingebauten Laufrad erzeugten maximalen Differenzdruck bei Auslegungsbedingungen und Dichte.
Zeichen: p2max op
Einheit: bar, Pa


Maximaler dynamischer Wellendichtungsdruck

Der höchste Druck, der an der Wellendichtung bei den jeweilig festgelegten Arbeitsbedingungen und während des Anfahrens und Abfahrens zu erwarten ist.
Zeichen: pS op
Einheit: bar, Pa


Maximaler Eintrittsdruck

Der höchste Eintrittsdruck, der während des Betriebs für die Pumpe auftreten kann.
Zeichen: p1max op
Einheit: bar, Pa


Maximaler Förderstrom

Der größte Förderstrom, der bei Arbeitsbedingungen zu erwarten ist.
Zeichen: Qmax
Einheit: l/s, l/h, m3/h



Maximaler Pumpenleistungsbedarf

Der höchste Wert des Pumpenleistungsbedarfs bei irgendeinem Förderstrom, bei irgendwelchen zulässigen Arbeitsbedingungen.
Zeichen: Pmax
Einheit: kW, W


Maximaler statischer Wellendichtungsdruck

Der höchste Druck, dem die Wellendichtung bei abgeschalteter Pumpe ausgesetzt werden kann, wobei die hydrostatische Druckprüfung ausgeschlossen ist.
Zeichen: pS stat
Einheit: bar, Pa


Mechanischer Leistungsverlust der Pumpe

Der Leistungsverlust infolge Reibung in Lagern und Wellendichtungen bei bestimmten Arbeitsbedingungen der Pumpe.
Zeichen: PJm
Einheit: W, kW


Mechanischer Wirkungsgrad

Das Verhältnis des um die mechanischen Leistungsverluste PJm verminderten Leistungsbedarfs P der Pumpe zum Leistungsbedarf der Pumpe bei bestimmten Arbeitsbedingungen.
ηm = (P - Pjm) / P
Zeichen: ηm
Einheit: -


Mehrphasen

Eine Zubereitung, die eine Flüssigkeit zusammen mit Substanzen, die feststoffartig oder gasartig entweder als zusätzliche Beladung oder Formänderung wegen veränderter Bedingungen, enthält.



Mehrphasenpumpen

Typen PBU, EB und LBU
sind horizontale Kreiselpumpen zur Förderung von Flüssigkeits-Gas-Gemischen und zur Anreicherung von Flüssigkeiten mit Gasen. Erreicht werden sehr feinblasige Dispersionen. Damit eignen sich die Mehrphasenpumpen auch als dynamische Mischer.
Hauptanwendungsgebiete sind Biokraftstoffanlagen, Druckentspannungsflotation, Neutralisation, Trinkwasseraufbereitung, Bioreaktoren, Rohölwasserseparation auf Bohrinseln und Ölfeldern sowie allgemeine Verfahrenstechnik.


Mehrstufig

Typen LBU, VBU, NHP und Z
ist eine variantenreiche Typenreihe mehrstufiger horizontaler und vertikaler Hochdruckpumpen in Gliederbauweise für reine oder leicht verunreinigte Flüssigkeiten. Haupteinsatzgebiete sind Druckerhöhungsstationen, Bewässerungsanlagen, Kesselspeise- und Kondensatanlagen, Waschanlagen, Filtertechnik, Wasseraufbereitung und Härteanlagen. Durch NPSH-Vorstufen werden NPSH-Werte bis 0,5 m erreicht.


Mehrstufig

Eine Pumpe mit mehr als einem Laufrad, die auf einer gemeinsamen Welle so angeordnet sind, dass sie in Reihe wirken.


Minimal stabiler Dauerförderstrom

Der kleinste Förderstrom, bei dem die Pumpe arbeiten kann, ohne dass die Grenzwerte von Lebenserwartung, Geräuschen und Schwingungen überschritten werden.
Zeichen: Qmin stable
Einheit: m3/h, m3/s, l/h, l/s


Minimal thermischer Dauerförderstrom

Der kleinste Förderstrom, bei dem die Pumpe arbeiten kann, ohne dass ihr Betrieb durch Temperaturanstieg des Fördergutes beeinträchtigt wird.
Zeichen: Qmin thermal
Einheit: m3/h, m3/s, l/h, l/s



Minimal zulässige Dauerdrehzahl

Die niedrigste Drehzahl, bei welcher der Hersteller kontinuierlichen Betrieb zulässt.
Zeichen: nmin all
Einheit: min-1, s-1


Minimal zulässiger Förderstrom

Der kleinste Volumenstrom, den die Pumpe kontinuierlich, ohne internen Schaden zu nehmen, erbringen kann, wenn sie bei Auslegungsdrehzahl und mit dem Fördergut arbeitet, für die sie geliefert wurde.
Zeichen: Qmin all


Minimal zulässiger stabiler Förderstrom

Der kleinste Förderstrom, bei dem die Pumpe arbeiten kann, ohne dass die in der Bestellung festgelegten Geräusch- und Schwingungsgrenzwerte überschritten werden.
Zeichen: Qmin all stable



Minimal zulässiger thermischer Förderstrom

Der kleinste Förderstrom, bei dem die Pumpe arbeiten kann, ohne dass ihr Betrieb durch Temperaturanstieg des Förderguts beeinträchtigt wird. Der Betreiber sollte die spezifische Wärme des Förderguts und die Änderung des Dampfdrucks je Grad Celcius angeben.
Zeichen: Qmin all thermal


Minimaler Förderstrom

Definiert den kleinsten Förderstrom, der bei Arbeitsbedingungen zu erwarten ist.
Zeichen: Qmin


Mischung

Eine Zubereitung, die eine oder mehrere getrennte Substanzen enthält und sich noch wie ein einheitliches Fördergut verhält.


Motorwirkungsgrad

Das Verhältnis der vom Motor abgegebenen Leistung Pmot u zu der vom Motor aufgenommenen Leistung Pmot.
ηmot = Pmot u / Pmot
Zeichen: ηmot
Einheit: -



N

Nenn

Ist ein geeigneter, gerundeter Wert einer Größe zur Bezeichnung eines Teils, eines Aggregates oder einer Einrichtung.


Netto Positive Saughöhe 3%

Der erforderliche (NPSH)-Wert für einen 3%- Förderhöhenabfall in der ersten Pumpenstufe.
Zeichen: (NPSH3)
Einheit: m


Normalförderstrom

Der Förderstrom, der bei üblichem Betrieb zu erwarten ist.
Zeichen: Qn
Einheit: m3/s, m3/h


NPSH = Netto Positive Saughöhe

Ist der Abstand der absoluten Energiehöhe über der Energiehöhe des Dampfdruckes bei der zugehörigen Förderguttemperatur, bezogen auf die (NPSH)-Bezugsebene.
Einheit: m


NPSHA = Netto Positive Vorhandene Saughöhe

Der minimal vorhandene (NPSH)-Wert im Eintrittsquerschnitt der Pumpe, der durch die Anlagebedingungen für einen festgelegten Förderstrom bestimmt ist.
Einheit: m


NPSHR = Netto Positive Erforderliche Saughöhe

Der minimale (NPSH)-Wert im Pumpeneintritt, der für Auslegungs- oder Arbeitskenngrößen bei festgelegten Bedingungen erforderlich ist. Der minimale Wert kann durch sichtbare Kavitation, erhöhte Geräusche und Schwingungen (durch Kavitation), durch definierten Förderhöhen- oder Wirkungsgradabfall oder Begrenzung der Kavitationskorrosion angezeigt werden.
Einheit: m


Nullförderhöhe

Die Förderhöhe einer Pumpe bei Null-Förderstrom (Q = 0).
Zeichen: H0
Einheit: m



O

P

Parallelbetrieb

Installierte Pumpen mit untereinander verbundenen Eintrittsanschlüssen und untereinander verbundenen Austrittsanschlüssen, die ein gemeinsames Arbeiten in dem gleichen System gestatten, um eine Vergrößerung des Förderstroms zu erreichen.


Planlauf

Die gesamte axiale Abweichung, bezogen auf die äußere Planfläche des Wellendichtungsgehäuses, die von einem auf der Welle befestigten Messinstrument angezeigt wird, wenn dieses mit der Welle in horizontaler Lage von Hand gedreht wird.


Prüfung

Begriffe, welche die Kennwerte der Pumpe oder des Fluids oder die Bedingungen während einer Prüfung beschreiben.


Pufferflüssigkeit

Flüssigkeit, die zur Schmierung oder als Puffer zwischen nichtdruckbeanschlagten Doppelgleitringdichtungen (Tandemanordnung) dient.


Pumpe

In der Regel sind Pumpen durch ihre Eintritts- und Austrittsstutzen sowie allgemein durch ihre Wellenenden begrenzt.



Pumpen-(NPSHR-)Kennlinie

Die Abhängigkeit der (NPSHR) vom Förderstrom bei bestimmten Arbeitsbedingungen von Drehzahl und Fördergut.


Pumpen-Auslegungsleistungsbedarf

Die für die Pumpe erforderliche Leistung bei Auslegungsbedingungen.
Zeichen: Pr
Einheit: W, kW


Pumpen-Austrittsdruck

Der Druck im Austrittsquerschnitt der Pumpe.
Zeichen: p2
Einheit: bar, Pa


Pumpen-Bestleistungsbedarf

Leistungsbedarf der Pumpe beim Förderstrom im Punkt besten Wirkungsgrades.
Zeichen: Popt
Einheit: kW, W


Pumpen-Eintrittsdruck

Der Druck im Eintrittsquerschnitt der Pumpe.
Zeichen: p1
Einheit: bar, Pa



Pumpen-Förderleistung

Die auf das Fördergut beim Durchgang durch die Pumpe übertragene mechanische Leistung.

P= ρ x Q x g x H

Zeichen: Pu
Einheit: W, kW


Pumpen-H(Q)-Kurve = Pumpenkennlinie = Pumpen-Förderhöhenkennlinie

Die Beziehung zwischen der Förderhöhe der Pumpe zum Förderstrom bei bestimmten Arbeits-/Auslegungsbedingungen von Drehzahl und Fördergut.


Pumpen-Leistungsbedarf

Die in die Pumpe übertragene Leistung durch ihren Antrieb.
Zeichen: P
Einheit: W, kW


Pumpen-Leistungsbedarf-Kennlinie

Die Abhängigkeit des Pumpen-Leistungsbedarfs vom Förderstrom bei bestimmten Arbeitsbedingungen von Drehzahl und Fördergut.


Pumpen-Null-Leistungsbedarf

Leistungsbedarf der Pumpe bei Null-Förderstrom (Q = 0).
Zeichen: P0
Einheit: kW, W



Pumpen-Wirkungsgrad-Kennlinie

Die Abhängigkeit des Pumpen-Wirkungsgrades vom Förderstrom bei bestimmten Arbeitsbedingungen von Drehzahl und Fördergut.


Pumpenaggregat

Ein Pumpenaggregat umfasst vorstehende Pumpe, die Antriebsmaschine, einschließlich der Übertragungselemente (Kupplung).


Pumpenwirkungsgrad

Das Verhältnis der Förderleistung Pu zum Leistungsbedarf P bei bestimmten Arbeitsbedingungen.
η = Pu / P
Zeichen: η
Einheit: -



Q

Quenchen

Kontinuierliches oder diskontinuierliches Einleiten eines geeigneten (sauberen, mit dem Fördergut verträglichen usw) Fluids auf der Atmosphärenseite der Hauptwellendichtung. Dieser Vorgang wird angewandt, um Luft oder Feuchte fernzuhalten, Ablagerungen (einschließlich Eis) zu verhindern oder abzuführen, Hilfsdichtungen zu schmieren, Funkenbildung zu vermeiden, austretende Leckage zu verdünnen, aufzuheizen oder zu kühlen.

R

Radiale Teilung

Gehäuseteilung quer zur Wellenmitte.


Reihenbetrieb

Installierte Pumpen, bei denen der Austrittsanschluss der ersten mit dem Eintrittsanschluss der nächsten Pumpe verbunden ist, die ein gemeinsames Arbeiten in dem gleichen System gestatten, um einen höheren Austrittsdruck zu erreichen.


Reservepumpe

Zusätzlich installierte Pumpe, die bei Ausfall der Hauptpumpe fähig ist, unverzüglich den erforderlichen Bedarf des Betriebes zu erfüllen.


Rotor = Läufer

Die Baugruppe aller rotierenden Teile einer Kreiselpumpe.



S

Scheitelförderhöhe

Die höchste Förderhöhe einer Pumpe, wenn dies nicht für die Null-Förderhöhe zutrifft.
Zeichen: Hsch
Einheit: m


Scheitelpunkt

Der Punkt der höchsten Förderhöhe auf einer instabilen Pumpen-H(Q)-Kurve.


Schnellschlussdrehzahl

Die Drehzahl, bei der die unabhängige Überdrehzahl-Ausschaltvorrichtung den Antrieb abschaltet.
Zeichen: ntrip
Einheit: min-1, s-1


Selbstansaugende Kreiselpumpen

Typen E, SUB und S
sind selbstansaugende Kreiselpumpen. Diese sind im Gegensatz zu normalsaugenden Pumpen in der Lage, die Saugleitung zu entlüften und damit tieferliegende Flüssigkeiten selbsttätig anzusaugen. Defekte Fußventile, gasende Flüssigkeiten oder begrenzter saugseitiger Lufteinbruch werden sicher beherrscht. Kurze Entlüftungszeiten und hohe Wirkungsgrade sorgen für störungsfreien Betrieb und niedrige Lebenszykluskosten.
Geeignet für reine und leicht verunreinigte Flüssigkeiten, etwa in der Wasserversorgung, Wasserhaltung, Druckerhöhung und Beregnung.



Serienantrieb

Serienmäßig sind unsere EDUR-Kreiselpumpen mit folgenden Motoren ausgestattet:
IEC-Drehstrommotoren
Schutzart IP 55
Isolationsklasse F
Motorwicklung bis 4,0 kW 230 / 400 Volt, ab 5,5 kW 400 Volt Dreieck
50 Hz.
Sonderausführungen auf Anfrage.


Sonderformen / Pumpen

Immer häufiger werden im Anlagenbau optimierte Lösungen entwickelt, die mit Standardkomponenten nicht umzusetzen sind. Besondere Anforderungen werden dabei an die Pumpen gestellt. Dies betrifft die Einbausituationen vor Ort, die Antriebs- und Abdichtungssysteme sowie die Anlagenfahrweisen oder Standardisierungsbestrebungen. Durch das ausgefeilte Baukastensystem ist EDUR in der Lage, Varianten und Sonderkonstruktionen flexibel und kurzfristig zu liefern.


Sperrflüssigkeit

Flüssigkeit, die zwischen druckbeanschlagten Doppelgleitringdichtungen (back-to-back-Anordnung) eingeführt wird, um vollständig das Fördergut von der Umgebung zu isolieren.


Spezifische Drehzahl

Die spezifische Drehzahl kennzeichnet eine Pumpe in den Größen ihrer Drehzahl, Förderstrom je Laufradeintritt wie Gesamtförderstrom für einströmiges Laufrad, halber Förderstrom für doppelströmiges Laufrad im Punkt besten Wirkungsgrades und Förderhöhe je Stufe bei maximalem Laufraddurchmesser.
Zeichen: ns
Einheit: min-1



Stabile Pumpen-H(Q)-Kurve

Eine Pumpen-H(Q)-Kurve, bei der die Förderhöhe bei Null-Förderstrom ihren größten Wert hat und mit zunehmendem Förderstrom stets abfällt.


Statische Energiehöhe

Vom Förderstrom unabhängiger Anteil der Gesamtenergiehöhe an einem betrachteten Punkt in einer Anlage.
Zeichen: Hstat
Einheit: m


System

Diejenigen Teile einer Installation, die zusammen mit der Pumpe oder dem Pumpenaggregat das funktionelle Betriebsverhalten der Installation bestimmen.

T

Tauchmotorpumpe

Eine Pumpe konstruiert für Dauerbetrieb und vollständig eingetaucht in eine Flüssigkeit, üblicherweise das Fördergut.


Tauchpumpe

Eine Pumpe konstruiert für Dauerbetrieb und kurzzeitig bedeckt durch die Flüssigkeit, die das Fördergut oder eine andere Flüssigkeit sein kann.


Teil

Ein Einzelteil einer Ausrüstung, das mit anderen zusammengebaut eine Pumpe ergibt.


Teilzusammenbau

Ein Zusammenbau von Teilen, der zweckdienlich eine bestimmte Funktion erfüllen oder nicht erfüllen kann.



U

V

Verlusthöhe

Die Differenz der Energiehöhe an einem betrachteten Punkt zur Energiehöhe an einem zweiten betrachteten Punkt.
Zeichen: HJx-x
Einheit: m

W

Wassernorm DIN EN 733

Typ N
sind klassische einstufige Spiralgehäusepumpen auf Grundplatte in servicefreundlicher Prozessbauweise. Zur Förderung von reinen oder leicht verunreinigten Flüssigkeiten.
Hauptanwendungsgebiete Wassergewinnung, Wasseraufbereitung, Wasserversorgung, Wasserhaltung und Energietechnik.



Wellen

xxx


Wellenrundlauf

Die gesamte radiale Abweichung, die bei Messung der Wellenlage bezogen auf das Lagergehäuse vom Messinstrument angezeigt wird, wenn die Welle in horizontaler Lage in ihren Lagern von Hand gedreht wird.


Wellensteifigkeit

Eine Vergleichszahl, die die Fähigkeit des Widerstands von Wellen gegen Biegebelastungen beschreibt.


Werkstoffe

X



Y

Überdruck im Punkt x

Die Anzeige an einem Druckmessgerät, das an einem beobachteten Punkt x angeschlossen ist.
Zeichen: pxM
Einheit: bar, Pa

Z

Zulässiger Arbeitsbereich - Förderströme

Der Bereich von Förderströmen oder Höhen bei festgelegten Arbeitsbedingungen der gelieferten Pumpe, der begrenzt wird durch Kavitation, Erwärmung, Schwingung, Geräusch, Wellendurchbiegung und andere ähnliche Kriterien.
Zeichen: -
Einheit: m3/h, m3/s, l/h, l/s


Zulässiger Arbeitsbereich - Kenngrößen

Der durch Kavitation, Erwärmung, Schwingung, Geräusch, Wellendurchbiegung und ähnliche Kriterien begrenzte Förderstrom- oder Förderhöhenbereich, bei den festgelegten Arbeitsbedingungen, für die gelieferte Pumpe.
Dieser Bereich wird vom Hersteller festgelegt. Die oberen und unteren Grenzen des Bereiches sind durch den maximalen und minimalen Dauerförderstrom gekennzeichnet.


Zulässiger Betrieb

Die Grenzwerte und/oder Bedingungen, bis zu denen eine Pumpe arbeiten kann, auf Grund des Werkstoffes und der Konstruktion und Ausführung.


Zulässiger Temperaturbereich der Pumpe

Der Temperaturbereich von minimal bis maximal zulässiger Dauertemperatur, für den die Ausrüstung geeignet ist, für die Verwendung für das festgelegte Arbeitsfördergut bei festgelegtem Arbeitsdruck.
Zeichen: -
Einheit: ° C

Zwischenzuspeisungs-Förderstrom

Der Förderstrom, der durch eine oder mehrere Zwischenzuspeisungen in die Pumpe fließt.
Zeichen: Q3,4...



Quellennachweis: Auszugsweise entsprechen die Begrifflichkeiten der DIN EN 12723.





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